In den letzten drei Jahren haben IPT und das SKZ an einem Forschungsprojekt teilgenommen, das von der bayerischen Regierung gefördert wurde.
Unsere Aufgabe bei dem Projekt war die Entwicklung einer neuen Prüfanlage, die es Rohr- und Fittingsherstellern, sowie Rohstoffherstellern und Compoundeuren ermöglicht, Zeitstand-Innendruckversuche unter Chloreinfluss und im Durchfluss an Kunststoffrohren mit Außendurchmessern bis zu 32 mm durchzuführen. Dadurch kann die Beständigkeit der Kunststoffrohre gegenüber gechlortem Wasser sowohl unter Betriebsbedingungen, als auch zeitraffend ermittelt werden.
Anfang 2009 wurde die Anlage an unseren Partner in diesem Projekt, das SKZ in Würzburg, geliefert, in dem sie seitdem für Forschungsarbeit benutzt wird und nun auch für die Firmen verfügbar ist, die Tests an ihren Produkten durchführen möchten. Die Ausrüstung ist in dauerndem Gebrauch, arbeitet zuverlässig und entspricht den Erwartungen.
Nachdem die Evaluierungsprüfungen durch das SKZ erfolgreich abgeschlossen waren, luden die Firmen IPT Institut für Prüftechnik Gerätebau GmbH & Co. KG und das SKZ ihre Kunden am 28. Oktober 2009 zu einem gemeinsamen Kundentag nach Würzburg ein, um das Gerät einem breiten Fachpublikum vorzustellen.
Anton Neukäufer, Leiter der Entwicklungsabteilung bei IPT, berichtete von der Projektidee. Er ging auf die Herausforderungen bei der Umsetzung ein und erläuterte die technischen Möglichkeiten dieses zur Zeit einzigen, kommerziell erhältlichen Chlorprüfgerätes. „Mit dem Gerät können unter anderem, Prüfungen nach den amerikanischen Normen ASTM F 2023 und NSF P 171 durchgeführt werden. Da während der Prüfung mit gechlortem Wasser keine Metallionen in das Prüfmedium gelangen sollen, sind alle mit dem Prüfmedium in Kontakt kommenden Teile des Gerätes mit technischen Kunststoffen (Fluorpolymere) ausgekleidet. Bei vielen Bauteilen handelt es sich um Spezialanfertigungen, die den hohen Anforderungen an das Prüfgerät Rechnung tragen müssen.“
Dr. Mirko Wenzel vom Projektpartner SKZ ging auf die Inbetriebnahme des Prüfgerätes im SKZ in Würzburg ein und beleuchtete das große Spektrum an Prüfmöglichkeiten, die das Gerät eröffnet. „Die in der Beschreibung von IPT genannten Daten zur Mess- und Regelgenauigkeit des Gerätes von Chlorkonzentration, pH-Wert, Redoxpotenzial, Leitfähigkeit und Sauerstoffgehalt des Prüfwassers konnten durch das SKZ verifiziert werden und wurden in der Validierungsphase zum Teil noch übertroffen.“ so Dr. Wüst von SKZ.
Die Prüfanlage ist konzipiert für Prüflinge mit bis zu 32 mm Durchmesser und 1,0 m Länge bei einer Strömungsgeschwindigkeit von ca. 4 cm/s abhängig vom Prüfdruck (max. 16 bar). Mit Modifikationen ist das System jedoch auch an andere Anforderungen anpassbar.
Das SKZ hatte IPT als Partner ausgewählt, weil hier eine hervorragende Technik, eine über 40-jährige Marktbeständigkeit und ein überzeugender Service vorhanden ist.
IPT ist seit 40 Jahren international führend im Bau von Prüfsystemen für Rohre und Kunststoffe. Die Geschäftspartner profitieren dabei von dieser gesamten Erfahrung, vor allem bei komplexen Laborsystem-Technologien.
Wenn Sie mehr wissen möchten, können Sie unser Datenblatt downloaden oder uns anrufen unter: +49-8237-966-0. Wir informieren Sie gerne.





